Laufevents

Wings for Life World Run 2016

11. Mai 2016
Wings for Life World Run

Das  vergangene Wochenende stand bei mir ganz im Zeichen meines ersten richtigen Laufevents, seitdem ich entschieden habe, dass ich fortan Läuferin bin.

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Was ist das überhaupt?

Wings for Life ist eine Stiftung für Rückenmarksforschung, deren Ziel es ist, die Querschnittslähmung als Folge von Rückenmarksverletzungen heilbar zu machen. Bei der Stiftung kam man dann auf die Idee mal einen ganz anderen Weg zu gehen, indem ein Lauf  organisiert wird, an dem die ganze Welt am gleichen Tag zur gleichen Zeit läuft.  Der Clou an der Sache: es gibt keine festgelegte Distanz. Die Ziellinie ist für jeden einzelnen Starter woanders. 30 Minuten nach Start des Laufes, fährt ein sogenanntes Catcher Car los, welches die Läufer „einsammelt“ und für jeden Einzelnen die Distanz bestimmt. Beim Wings for Life World Run wird für alle gelaufen, die es nicht können. Sowohl Läufer als auch Rollstuhlfahrer können an den Start gehen. Außerdem ist es der erste Charity Lauf, der weltweit an 34 Orten zur gleichen Zeit gestartet wird. Dieses Jahr wurde in Deutschland nur noch in München am 08. Mai um 13:00 Uhr gestartet. 2015 wurde noch zusätzlich in Darmstadt gelaufen. Der Lauf ist zu Ende, wenn der letzte Läufer auf der Welt von dem lokalen Catcher Car eingeholt wurde. 100% des Startgeldes fließen in aussichtsreiche Forschungsprojekte und klinische Studien zur Heilung von Querschnittslähmung. Die administrativen Kosten des Events und der Stiftung werden von der Firma Red Bull getragen.

Soviel zum Hintergrund – schonmal eine Spitzensache – Laufen für die, die es nicht können.

Großes Kino! Da will man doch sofort ein Teil der Bewegung sein!

Außerdem fließen 100 % der Startgelder in die Rückenmarksforschung. Allein das hat mich direkt überzeugt. Dass der Lauf dann auch noch in meinem Heimatort situiert war, hat natürlich auch geholfen.

Wie war das Event?

Angefangen hat es bereits am Vorabend, als ich mich zur Startnummernabholung im Olympiapark begab und auch endlich die Teilnehmer meines Teams (man kann nämlich in Teams laufen, wobei es keine Teamgesamtwertung gibt, sondern jeder natürlich für sich selbst bzw. für die, die es nicht können, läuft) kennenlernte. Gelaufen bin ich im Team von Isa und Laura von Run Munich Run (kennst Du nicht? Dann klick mal gschwind hier: www.runmunichrun.com) – gemeinsam mit 55 anderen Läufern. Neben der Startnummernabholung gab es ganz klassisch eine Pastaparty (zwei Sorten, ich habe mir sagen lassen, dass es geschmeckt hat), eine Dose Redbull (Sponsor des Laufes) und ein alkoholfreies Weißbier. Im Anschluß war Samuel Koch vor Ort und hat aus seinem Buch gelesen, danach wurde der erste Film von Florian Neuschwander gezeigt.

Aber zurück zum Anfang: erstmal die Startnummer abgeholt und just als ich mich umdrehte, kam mir Isa schon mit dem für mich bestellten Teamshirt in der Hand entgegen (wie genau sie wusste, dass ich ich bin und daher zielsicher bereits das Shirt mit meinem Namen auf der Tüte in der Hand hatte,habe ich noch nicht erfragt, es hat mich aber direkt beeindruckt) – in netter Runde wurde über Gott und die Welt geschnackt und man lernte sich besser kennen. Ich war ziemlich froh, dass ich direkt Cindy von runfurther.de erspäht hatte, da ich sie bereits seit unserem gemeinsamen ISPO-Besuch kannte. Wer mir persönlich kennt, weiß nämlich, dass ich trotz meiner Quasselleidenschaft anfangs immer etwas zurückhaltend und schüchtern bin und „warm werden“ muss. Hier war das vollkommen unnötig, da man direkt mit vielen Teamkollegen ins Gespräch kam und die Runde sehr nett und locker war. Irgendwann knurrten die Mägen und die Pastastände wurden geentert, ich verzichtete natürlich auf die Pasta, schließlich wollte ich den Lauf ja nicht mit Magenkrämpfen oder schlimmerem bestreiten müssen. Trotzdem war das Zusammensein sehr nett und man quasselte und quasselte bis es hieß, dass das Team zu Flo von RunwiththeFlow rüberschauen  würde, um Hallöchen zu sagen. Gesagt, getan und schwuppdiwupp stand ich mit der lieben Jule beim Flo (Florian Neuschwander übrigens, Deutschlands erfolgreichstem Ultraläufer und ganz klar: ner ziemlich coolen Socke!) und grinste in die Kamera. Nach dem Fototermin natürlich auch noch zwei Wörter mit ihm über den Lauf gewechselt, viel Glück gewünscht und schon wurde weiter mit den Mädels rumgewuselt.

Gemeinsam mit ein paar anderen Bloggern/Instagrammern entschieden wir uns noch auf den Olyberg hochzusteigen (ich war vorher noch nie oben…such a shame, was eine Aussicht – eine uneingeschränkte Empfehlung – der Ausblick phänomenal und wenn dann noch die Sonne untergeht…), oben angekommen musste erstmal dem Selfie- und Fotowahn gefröhnt werden, so ist das bei uns Handynerds halt. Kurzerhand schlug Iris (run_feet_muc) vor, dass wir doch eine Plankpyramide bauen könnten. Was glaubt ihr?

Taten wir sofort und ich hab die Bilder, die beweisen, dass wir verrückten Hühner die Plankpyramide gerockt haben: 

Als die Sonne unterging und die Temperaturen fielen, hieß es die Siebensachen packen und nach Hause düsen..schließlich will man ja nicht vollkommen verschlafen oder verkühlt das erste Laufevent starten. Die Nervosität war zu diesem Zeitpunkt bei mir angekommen, das Einschlafen gestaltete sich etwas mühsam. Um 7:30 Uhr war dann auch bereits zu Ende, da ich mit den Mädels zum Rudelfrühstücken verabredet war. Es gab ein sehr leckeres, aber doch recht mächtiges Frühstück.

Memo an mich:  entweder noch früher vor einem Lauf frühstücken muss oder weniger gehaltvoll 😉 Das Frühstück lag mir zum Start nämlich immer noch recht schwer im Magen. Aber Versuch macht kluch und so…

Die Stimmung war auch trotz allgemeiner Aufregung mehr als grandios. Wir haben so viel gelacht und gescherzt, dass wir den überaus netten und fähigen Kellner sofort auf unserer Seite hatten, was übrigens darin gipfelte, dass wir Minimuffins geschenkt bekamen (sehr lecker!).

Irgendwann mussten wir  uns dennoch loseisen und gen Olympiapark aufbrechen– es gab da ja noch so einen Tagesordnungspunkt!

Um 12 Uhr hatten wir einen Fototermin mit dem ganzen Team in unseren schicken Shirts (so hat man sich auch gut erkannt, da die breite Masse der Läufer in dem offiziellen Shirt in Neongelb unterwegs war) – das sah übrigens so aus:

 

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Quelle: www.wingsforlifeworld.run

Danach die eigenen sieben Sachen im Gepäckdepot (gut organisiert!) untergebracht,  noch ein Wässerchen getrunken und die Örtlichkeit aufgesucht und dann hieß es auch schon ab in eigenen Startblock, schließlich waren 8000 (!) Läufer am Start und jeder wollte starten. 

Die Startorganisation lief meiner Meinung nach unglücklich. Ich hatte vorab keine Bestzeiten angegeben und so wurde ich in den letzten Startblock (D) sortiert. Die Pacer standen aber alle in Startblock B und so war es mir unmöglich zu dem für mich geeigneten Pacer aufzuschließen. Da wäre durchaus noch Luft nach oben, aber mei, es geht hier um Charity und nicht um persönliche Bestzeiten.

Zurück zum Geschehen: Der Start um Punkt 13.00 Uhr kam näher und näher. Gemeinsam mit einer Teamkollegin (hallo Verena!) wartete ich auf den Startschuss, der sich in Startblock D nur durch das Einspielen von „Eye of the Tiger“ und der Tatsache, dass die Menschenmenge sich auf einmal vorwärts in Bewegung setzte, bemerkbar machte. 6 Minuten nach dem offiziellen Start wurde ich durch die Meute über die Startlinie geschoben und dann hieß es nochmal für etwa 5 Minuten langsames Gehen, weil die Strecke für diese enorme Menschenmenge einfach zu schmal war.

Der Atmosphäre tat das Gedränge dennoch keinen Abbruch. Alle waren supergehyped und heiß auf den Lauf. Apropos heiß…der Wettergott meinte es etwas zu gut mit uns und daher waren nicht nur die Läufer heiß. Gefühlt war der 8. Mai 2016 der erste Hochsommertag des Jahres. Blauer Himmel und praller Sonnenschein begleiteten uns den gesamten Lauf über. Holla die Waldfee. Nicht selten hörte man jemanden nach Wasser krächzen.

In der sengenden Hitze ging es dann über die ersten Kilometer der Strecke durch den Olympiapark. Anfangs war von oben sicherlich nur ein einziger neongelber Strom zu sehen.  Nach etwa 2 Kilometern lockerte sich das Feld auf und man konnte seinen eigenen Rhythmus finden, ohne dass man jemand anderem im Weg stand oder in die Haxen sprang. Ich hatte meine Laufplaylist auf den Ohren und versuchte meinen eigenen Takt zu finden, was sich leider etwas schwierig gestaltete, da meine Kopfhörer hin und herwackelten. Als ich dann zu „Bye Bye Bye“ von N-Sync (ja! ich höre beim Laufen wilde Popmusik und gern auch mal Eminem zum Motivieren ;-)) meinen Tritt gefunden hatte, waren etwa 3,5 km der Strecke bereits irgendwie an mir vorübergezogen.

Die Sonne brannte weiterhin gnadenlos auf uns herunter und alle versuchten zumindest ein wenig von dem spärlich gesähten Schatten zu erhaschen. Ich weiß nicht, wie es den anderen Läufern ging, aber ich hatte die Hitze vollkommen unterschätzt und war ziemlich überrascht wie sehr einem die Temperatur zu schaffen machten.Schon nach 4 Kilometern lechzte ich wie eine Bergziege nach Wasser und wünschte mir insgeheim ein Kamel zu sein. Der stetige Blick auf meine Garmin half leider nicht um mein Leiden zu verringern, gefühlt dauerte es nämlich noch Stunden, bis die Verpflegungsstation bei KM 5 endlich wie eine Oase in der Wüste vor mir auftauchte.

Leider war ich nicht die Einzige, die anscheinend einen großen Durst verspürte, denn an der vermeintlichen Oase herrschten bei der Hitze chaotische Verhältnisse und es dauerte ein wenig, bis man einen Becher Wasser in der Hand hatte. Nachdem ich mir  einen Becher Wasser über das erhitzte Haupt gegossen hatte und einen in Nullkommanix die trockene Kehle hab runterfließen lassen, lief ich weiter, denn mittlerweile waren die 30 Minuten um und das Catcher Car hatte sich bereits in Bewegung gesetzt.

Mein selbstgestecktes Ziel hieß 10 Kilometer laufen, bevor das Catcher Car zu mir aufschloß, also half alles nix, Zähne zusammenbeißen und weiterlaufen.

Das Ganze stellte sich als Kampf gegen die Uhr und vor allem gegen den inneren Schweinehund dar. Die Hitze setzte uns allen gewaltig zu und zwei Mal musste ich auch gehen, weil ich das Gefühl hatte, dass mein Körper von frostigen Schauern überzogen wurde, was bei der Hitze nur bedeuten konnte, dass mein Kreislauf etwas kapriziös daher kam. Um keinen Preis der Welt wollte ich aber auf der Strecke umkippen und nicht finishen. So nicht! Daher ging ich innerlich murrend jeweils 30 Sekunden um wieder frischer zu werden und setzte mich dann erneut in Bewegung.

Was soll ich sagen? Es war hart und mein Schweinehund war riesig und laut bellend, ein richtiger Kläffer sozusagen. Zwischendurch musste ich mich enorm schimpfen/loben/motivieren. Trotz all meiner inneren Monologe und Motivationsslogans war es aber echt hart weiterzulaufen. Der Gedanke ans Aufgeben kam mir kurzzeitig, aber Gott sei Dank konnte ich diesem Drang widerstehen. Meine Durchschnittspace war durch das Gehen am Anfang und zwischendurch ohnehin schon ruiniert.. irgendwie schwammen mir die Felle davon…

Doch der Wendepunkt kam nach der nächsten Verpflegungsstation, wo ich eine RedBull-Schorle trank, die mir zumindest gefühlt wieder etwas Oberwasser verschaffte und meine Motivation und meinen Willen beflügelte. Ich trabte wieder an und als ich das nächste Mal auf die Pulsuhr starrte, zeigte diese bereits 7.5 km an. Teilsieg!!!

Da war ich dann ziemlcih stolz trotz der inneren Kämpfe zumindest soweit durchgehalten zu haben.  Jeder weitere Meter war aber hart erkämpft und ging mit Flüchen und Verwünschungen (natürlich nur in meinem Kopf!) einher. Das Catcher Car kam dann auch recht flott angedüst und plötzlich war es vorbei.

Nach 8.52 km erreichte ich meine persönliche Ziellinie und das erste Laufevent meiner Läuferkarriere damit ein Ende.

Das wurde mir allerdings erst später bewusst, da ich gegen eine Übelkeit ankämpfte und meine völlig verklebten Mundwinkel etwas von dem ganzen getrockneten Sabber (sorry, unappetitlich, i know) befreien musste.

Als ich wieder präsentabler war, kam auch der Stolz und die Euphorie. Geschafft. Nach 3 Monaten Verletzungspause und ohne nennenswertes Training hatte ich nicht aufgegeben. Ich war gelaufen für die, die nicht laufen konnten.

 eider hielt dieser Gemütszustand nur kurzzeitig an und bereits auf dem Weg zurück zum Start war ich ziemlich ernüchtert und insgeheim auch enttäuscht. Ich hatte mein selbstgestecktes Ziel nicht erreicht und die 10 km nicht geknackt. Die ersten Instagramfotos von erfolgreicheren Läufern trudelten ein und so vergaß ich den Sinn hinter dem Lauf und begann mich selbst zu bemitleiden. Ich war enttäuscht von meiner Leistung und konnte mich gar nicht mehr richtig freuen.

Nach Abholung meines Rucksacks dann der nächste Bummer: mein Chip hatte nicht richtig funktioniert und ich galt als nicht gestartet. Zongggg!

Die anderen Läufer trudelten alle freudestrahlend und zufrieden ein und berichteten von ihren wirklich tollen Leistungen. Ich hab mich soooo für sie alle gefreut. Wahnsinnsleistungen und auch eine ganz wundervolle Stimmung war das. Jeder freute sich und alle gemeinsam fieberten wir mit Flo mit, dem es leider nicht so gut ging.

Letztlich hat er den Weltrekord nicht erreicht und musste sich dem Catcher Car bereits vor den anvisierten 80 km geschlagen geben (und trotzdem hat er sich gefreut und seine Leistung gewürdigt und letztlich konnte ich mich dann auch über meine eigene Leistung freuen, aber dazu später!).

Der Flo hat eine absolut tolle Leistung erbracht und ist m.E. verdient bester deutscher Läufer mit etwas über 63 gelaufenen Kilometern. Der weltweite Sieger aus Italien hat übrigens die Wahnsinnsleistung von 88 km erbracht. Ist das eine krasse Distanz, oder was?

Fazit:

Der Wings for Life World Run ist eine unglaublich tolle Veranstaltung, die ich nur wärmstens empfehlen kann. Vom Ultraläufer bis zum Rollstuhlfahrer trifft man dort alles und jeden an und dieser Spirit ist es auch, was dieses Event so besonders macht.

Ja, es gab ein paar Details, die nicht optimal gelaufen sind, aber es handelt sich hier um einen Charity Lauf, bei dem man den Sinn dahinter nicht vergessen darf. Wir alle sind für die gelaufen, die es nicht können und das ist es was wirklich zählt.

Meine eigene Unzufriedenheit hat sich dann auch wieder relativiert, als ich daran gedacht habe, dass es eben genug Menschen gibt, die nicht in der Lage sind zu laufen und dass diese sich ganz gewiss über meine 8,52 km gefreut hätten. Außerdem sollte man sich generell nicht mit anderen Menschen vergleichen, da man da zuallermeist nur abstinkt und sich mit der Unzufriedenheit dann die tollsten Erlebnisse vermiest. Fast wäre mir das passiert, aber Gottseidank war das Drumherum einfach zu schön, als dass es mich hat runterziehen können. Dieses Event war für mich vor allem durch eines geprägt: die tollen Menschen.

Das Wochenende stand wirklich im Zeichen der Begegnungen. Unglaublich interessante und nette Menschen habe ich entweder wiedergetroffen, kennengelernt oder auch persönlich kennengelernt (da man sich nur via Instagram oder Facebook kannte). Es gab Momente, die mich noch die nächsten Wochen begleiten werden  und ich möchte wetten, dass viele von den Leuten, die ich dieses Wochenende kennengelernt habe, auch weiterhin öfters sehen werde ,einfach weil es tolle Menschen sind, die ich gern in meinem Leben haben möchte. Es wurde geredet, gelacht und gelaufen. Besser geht es doch gar nicht!!!!

Also liebe Leute: nächstes Jahr seid ihr dabei, wenn es wieder heisst „Laufen für die, die nicht laufen können“, oder?

PS. An dieser Stelle noch einmal ein ganz riesiges Dankeschön an die Menschen, die dieses Wochenende so einzigartig gemacht haben:  In erster Linie sind das vor allem Cindy (runfurther.de), Andrea (andrea_run), Julia (_jule_5386_) und Iris (run_feet_muc), mit denen ich an diesem Wochenende wohl fast ohne Unterbrechung nur gelacht und geratscht habe. Sehr gefreut hab ich mich auch endlich die beiden Mädels von Run Munich Run persönlich kennenzulernen, ihr seid so cool, bleibt bloß wie ihr seid! Auch Susi von Runskills wiederzutreffen und die anderen zwei Laufwiesel Dennis und Flocke persönlich kennenzulernen war mir ein Fest.

Hinzukamen dann noch etliche andere neuen Gesichter und Geschichten…ich kann sie gar nicht alle aufzählen, so viele waren dabei. Ich sage nur absolute Reizüberflutung, aber im positiven Sinne!!! Es war einfach obermegaspitze. Hachmach (merkste wat? so viele Glücksgefühle in der Luft, oder?).

PPS. To whom it may concern – womit ich Gott sei Dank keine Probleme hatte: Asthma. Habe vorher brav mein Spray inhaliert und natürlich auch die letzten Monate meine Dauermedikation genommen und das Atmen war dadurch trotz Belastung, Hitze und Aufregung kein Problem. Strike!

Was ich ebenfalls nicht negativ bemerkt habe: meine Achilles- bzw. Peronealsehne. Das Bein hat recht gut mitgemacht. Jetzt spüre ich es zwar ein bisschen, aber  daran wird gearbeitet.

Was hingegen unschön war: Schon wieder ne fette Blase seitlich am rechten Fußballen. Die habe ich leider auch schon recht früh bemerkt und die letzten Kilometer habe ich fast schon drauf gewartet, dass sie platzt, da konnte ich sie bei jeder Bewegung spüren. Mittlerweile ist sie offen und der Fuß tut an der Stelle auch immer noch unschön weh. Da muss ich auf jeden Fall optimieren bevor es in 5 Wochen (uaaaaaaaaaaaaaaaah!) auf die Strecke des Mozart 100 Scenic Light in Salzburg geht.

Alles in allem: ein voller Erfolg und ein grandioser Start in meine Läuferkarriere.

Wie war euer erster Lauf?

Habt ihr schonmal am Wings for Life World Run teilgenommen?

Ich will alles wissen!!!                  

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  • Dani 12. Mai 2016 at 23:10

    Huhu an einen fellow runner. Da München mir zu weit war, bin ich in Breda (NL) an den Start gegangen. Das Wetter war genauso schön, fast zu warm, aber da haben die ganzen Anwohner mit Gartenschläuchen für Abkühlung gesorgt. Das hat total gut getan. Mich hat das Auto bei 8,19 km erwischt. Ich hätte vielleicht marginal schneller laufen können, aber wie du auch schriebst, es war ziemlich warm und ich hatte immer das Gefühl, dass mir schneller nicht gut tun würde.
    Ich fand die Simmung genial und ich fand toll, für einen guten Zweck gelaufen zu sein. War ein rundum gelungener Tag. (siehe Blog)
    Dass dein Chip nicht funktioniert hat ist natürlich super ärgerlich.

    • Nadine 12. Mai 2016 at 23:32

      Hey Dani,

      das mit den Gartenschläuchen ist ja genial!! Da habt ihr euch wahrscheinlich wie Kinder an Weihnachten gefreut 😉 ich meine gehört zu haben, dass in München ab Ca. KM 15 ähnliches passierte…so weit wäre ich nur nie gekommen 😉
      Deinen Artikel schau ich mir gleich morgen mal an – ich find es so schön, dass überall eine ähnliche Stimmung herrschte!!! Das macht diesen Lauf einfach aus!
      VG, Nadine
      einen schönen Abend dir (mir fallen gleich die Augen zu, war klettern) und ich bin schon gespannt auf deinen Bericht!