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Inspiration

Body & Soul, Training

Ich kann und ich will.

23. Juni 2017

Ich kann und ich will – aber was will ich eigentlich?

Heutzutage schreit ja jeder direkt „yes, i can“ – nix gegen dich, Obama (erst Recht nicht zu Zeiten Trumps), aber ich frage mich manchmal, ob sich die Leute auch mal die Frage stellen, ob sie neben dem Können auch wirklich Wollen. Weiterlesen…

Laufevents, Motivation

Der Karwendelmarsch 2016 – eine heisse Geschichte!

30. August 2016

Wenn um 6 Uhr morgens, noch vor Sonnenaufgang, 2500 Menschen in einem verschlafenen 1400-Seelendorf in Tirol auf einen Kanonenschuß warten und dann wie die Bekloppten Richtung Karwendel lostraben, dann ist’s Karwendelmarschzeit.

So war es auch an diesem 27. August 2016, einem Samstagmorgen, der als einer der heißesten Tage prognostiziert war.

Die 8. Auflage dieses Karwendelmarsches war für mich die Premiere. Angemeldet für die 52 km ging ich an den Start. Aber first things first.

Bestritten habe ich den Karwendelmarsch gemeinsam mit meiner Freundin Nina, eigentlich wären wir eine Dreierriege gewesen, aber unser dritter Mitstreiter hatte sich kurz vor dem Marsch verletzt und konnte deshalb leider nicht mitkommen (nächstes Jahr!!!). Am Freitag Abend, nachdem wir bereits Startnummern geholt, ein Eis geschlabbert und zu Abend gegessen hatten, war ich unglaublich nervös. Während ich versuchte meinen Rucksack zu packen, wurden meine Hände fahrig und die Worte sprudelten nur so aus mir raus – ein sicheres Anzeichen für extreme Nervosität. Meine Ausrüstung wurde immer mehr, weil ich Angst hatte für irgendeinen Zwischenfall ggf. nicht gewappnet zu sein. Nachdem ich dann telefonisch angewiesen und dazu bewegt wurde etwa die Hälfte wieder auszupacken, hieß es Augen zu und schlafen. Zumindest theoretisch. Praktisch war ich alle halbe Stunde wach. Die liebe Aufregung. Bereits vor Klingeln des Weckers kroch ich müde unter die Dusche (Verschwendung!), zog meine Sachen an, schnappte mir die Ausrüstung und auf ging’s ins Abtenteuer Karwendelmarsch.

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Allgemein, Motivation, Verletzungen/Erkrankungen

Geht’s noch?! Bodyshaming

9. August 2016

Der Begriff ist relativ neu, das Phänomen nicht. Bodyshaming.

Zuletzt recht offen breit getreten im Fall eines Playmates, das in der Umkleide eines Fitnessstudios eine Sportlerin nackt fotografierte, die ihr zu dick war. Ganz ehrlich: Geht’s noch?!

Bodyshaming bedeutet  jemand anderen aufgrund von bestimmten Körpermerkmalen zu reduzieren, herabzuwürdigen. Dabei geht es nicht darum, welche Statur das Opfer hat. Eigentlich kann jeder Opfer von Spott und Hohn werden –  wie oft hat man schon gehört, dass „die Dünne da drüben Streichholzarme hat und besser mal ein Schnitzel essen sollte“? Oder es wird sich über die Hakennase eines Anderen lustig gemacht? Alles recht gute Beispiele fürs Bodyshaming.

Da ich selbst aber aus der Fraktion der Übergewichtigen komme, beschränke ich mich in diesem Artikel auf diesen Aspekt, unter anderem weil ich nur hierbei mitreden kann. Verletzend sind aber alle Formen von Bodyshaming! Weiterlesen…

Allgemein, Gesundheit, Motivation

Statusbericht oder was ist hier eigentlich los?

7. März 2016

Na, wo soll die Reise eigentlich hingehen?

Das hab ich mich in letzter Zeit im Stillen, so ganz für mich, recht oft gefragt.

Jetzt möchte ich euch auf den neuesten Stand bringen, denn schließlich hat dieser Blog den schönen Untertitel „nächstes Ziel: Halbmarathon“.

Vielleicht fragt ihr euch, ob das überhaupt noch Gültigkeit hat? Weiterlesen…

Allgemein, Motivation

Laufspaß

14. Februar 2016

Ehrlicherweise hatte ich einen ganz anderen Beitrag geplant, aber wie das so ist, man plant etwas und am Ende kommt es ganz anders. So auch in diesem Fall.  Trotzdem liegt mir das Thema am Herzen und brennt mir auch unter den Nägeln.

Wenn ich in letzter Zeit in den sozialen Netzwerken meine üblichen Verdächtigen verfolge und schaue, was so gepostet wird, dann komme ich nicht umhin zu bemerken,  dass es nur noch um Zahlen und Leistung geht. So viele Berichte wirken auf mich verkrampft und verbissen und davon getrieben sich auf jeden Fall zu verbessern und unbedingt die selbstgesteckten, hohen Ziele zu erreichen.

Da schrillt bei mir eine Alarmglocke und sie wird mit jedem neuerlichen grimmig und bestimmt blickenden Kampfgesicht auf den Fotos lauter. Haben die Leute da nicht irgendwas vergessen oder hab ich eventuell etwas falsch verstanden? Ein Memo verpasst eventuell? Geht es nur noch darum noch eine Zehntelsekunde schneller zu werden, noch ein hunderstel Kilometer länger laufen zu können und dabei nur noch die besten Nährstoffe zuzuführen um die eigene Leistung bestmöglich zu optimieren?

Von mir kommt dann ein klares Nein.

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