Laufevents, Training

Mozart 100 City Trail oder wie ich den Kapuzinerberg fürchten lernte

22. Juni 2016
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Ein Bild spricht mehr als 1000 Worte. Mitten auf dem Kapuzinerberg.

Der mozart 100® führt die Teilnehmer vom Residenzplatz in Salzburg durch die Vielfalt und Schönheit des Salzburgerlands, die ein einzigartiges und unvergessliches Lauferlebnis garantieren.

Im Juni 2016 wartete im Salzkammergut eine ganz besondere Herausforderung auf Lauf-Begeisterte: Der mozart100 Lauf

Ab 2016 ist der mozart 100® Teil der Ultra-Trail® World Tour und reiht sich damit in die Königsklasse der Ultra-Läufe ein!

Aber der mozart 100® soll auch ein Volkslauf sein. Der Scenic Light über 25,8 km führt von der Seepromeande in Fuschl am See (Start: 14 Uhr) an den Residenzplatz in Salzburg. Und der City Trail mit 11,5 km ist eine schöne Stadtrunde mit Überquerung des Kapuzinerbergs.

Alle Bewerbe auf einen Blick:

Scenic 100 –Größter Ultra-Laufevent Österreichs in Salzburg. Ultra-Panoramalauf über 103,2 km in zwei Schleifen zwischen Salzburg und Fuschl am See für Läufer und Nordic Walker

Scenic 55 – Ultra-Panoramalauf über 56,3 Kilometer in einer Schleife zwischen Salzburg und Fuschl am See für Läufer und Nordic Walker

Scenic Light – Panoramalauf über 25,8 Kilometer von Fuschl am See nach Salzburg Stadt für Läufer und Nordic Walker

City Trail – Strecke über 11,5 km durch die Stadt Salzburg für Läufer und Nordic Walker

Soweit die offiziellen Infos. Hier kommt nun mein Bericht zum City Trail über 11.5 km:

Angemeldet hatte ich mich am 31.12.2015 kurz vor Mitternacht für den Scenic Light über 25,8 km. Ein spontaner Entschluss, weil sich dier Bewerb so toll las. Ich plante damit mein erstes Laufjahr 2016 zu krönen. Boy was i wrong…es kam natürlich alles anders.

Nach diesem Silvester 2015 folgten Verletzungen und Trainingspausen, Absagen von Wettläufen, die mich auf den Scenic Light vorbereiten sollten und damit auch großer Frust meinerseits. Schweren Herzens  liess ich 5 Monate nach meiner Anmeldung die Ummeldung auf de kürzeste Distanz des mozart 100 den City Trail, durch Claudia  vom mozart 100 Team vornehmen(herzliche Grüße und vielen Dank für deine Geduld mit mir!).

11,5 km würden es nun am 18.Juni 2016 werden. Naja…

Trotzdem wollte ich dort unbedingt laufen, in der wunderschönen Mozartstadt in Alpennähe. Lasst mich eines gleich vorweg sagen: Es war die richtige Entscheidung auf die 11,5 km zu verkürzen.

Nun aber zurück in der Chronologie.

Am 17.Juni , dem Vorabend des Wettlaufs, reiste ich in Fuschl am See an und war direkt verzaubert vom Charme dieses kleinen Städtchens im österreichischen Salzkammergut. Die Streckenführung des mozart 100 wurde vor Ort begutachtet und für gut befunden (als ob ich Ahnung hätte, aber nun gut), danach ging es erstmal an den See um eine Kleinigkeit zu essen und den Ausblick zu bewundern.

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Fuschl am See

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Fuschl am See

Am nächsten Morgen im Frühstückszimmer meiner schnuckeligen Pension sitzend, kam ich mit einem älteren Paar am Nachbartisch ins Gespräch. Die beiden waren im Urlaub und hatten die Vorbereitungen in der Region rund um den anstehenden Wettlauf mitbekommen und wollten wissen, ob ich auch mitlaufen würde. Ja, würde ich. Der Mann outete sich direkt als ehemaliger Läufer und erzählte mir begeistert von seinen Läufen damals und wie entsetzt er war, als er für seinen ersten Marathon das erste Paar Laufschuhe für 130 Mark kaufte. Aber..so sagte er, da darf man nicht sparen, die Knie werden es einem danken. Sehe ich genauso. Man merkte sofort, wie begeistert er vom Laufsport war und wie interessiert er mich mit Fragen zum mozart 100 und meinem Training etc. bombardierte. Während wir uns so übers Laufen unterhielten, schaltete sich vom Nachbartisch noch ein Paar in unsere Konversation ein – siehe da – beides Teilnehmer des Scenic Light. Auch schon voller Vorfreude und begeistert diesem tollen Event beizuwohnen. Von meiner Seite kurz der Drang meine Kurzdistanz zu rechtfertigen, wobei ich im Nachhinein sage – so ein Blödsinn – jede Distanz hat ihre Berechtigung.

Es wurde sich reihum viel Glück gewünscht und ich schlenderte noch ein wenig durch den Ort, da ich ja wusste, dass die Läufer der 100 und 55 km Distanz schon in den frühen Morgenstunden gestartet waren und sicherlich bald in Fuschl ankommen müssten. Also schnell zum See gelaufen und die ersten Läufer bejubelt. Wettkampfstimmung machte sich breit und ein wenig Nervosität hat sich dann auch direkt beigemischt – zumindest bei mir!

Irgendwann wurde es Zeit mich umzuziehen und meine sieben Sachen zu packen. Die Sonne schien schon relativ erbarmungslos vom Himmel und ich war mir nicht mehr sicher, was ich anziehen und ob ich meinen Trinkrucksack mitnehmen sollte. Letztlich entschied ich mich für eine ¾-Tight und gegen den Laufrucksack, was ich im Nachhinein als Fehlentscheidung werten muss, aber nun gut, das war mein erster richtiger Lauf (den Women’s Run in 2013 mit 5 km zähle ich mal nicht, denn da war ich nicht auf mich allein gestellt und musste auch quasi nichts bedenken) und ich wusste es nicht besser.

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Start und Ziel auf dem Residenzplatz

Ich beeilte mich zum Shuttle zu kommen (es gab zwischen Fuschl und Salzburg alle 2 Stunden ein kostenloses Shuttle, welches die Läufer von einem Ort zum anderen brachte..tolle Geschichte!) und schon ging es mit ein paar anderen Läufern gemeinsam über das Salzburger Umland direkt zum Residenzplatz in Salzburg, wo Start und zugleich auch Ziel sein würde.

Dort angekommen erst einmal zum Race Office, Startnummer und Startertasche abholen und dann hieß es auf den Start zu warten ( ich hatte noch 1,5 Stunden Zeit, die gefüllt werden wollten, der Gang zu Starbucks für einen kleinen Espresso war auch nicht so klug, aber dazu später). Die Nerven hatten mich zu diesem Zeitpunkt vollkommen im Griff. Ich war richtig ängstlich an den Start zu gehen. Wo ich mir vorab noch so unbedingt gewünscht hatte die knapp 26 km zu laufen, wollte ich jetzt am liebsten gar keinen Fuß mehr vor den anderen setzen und – ich weiß es ist nicht Sinn der Sache, aber so war es leider – machte ich mir vor allem Gedanken darüber, ob ich es überhaupt schaffen würde oder falls das der Fall sein sollte, dann Letzte sein würde, wenn ich denn endlich mal ins Ziel käme. Ja, es geht darum dabei zu sein, sich selbst zu überwinden und Spaß an der Sache zu haben, aber in diesen bangen Momenten war ich durch und durch menschlich und haderte mit meinem schlechten Training, den vorigen Verletzungen, der schlechten Ernährung kurz vor dem Lauf..kurz gesagt mit all meinen Schwächen. Ist nicht rühmlich, aber gehört dazu und ich glaube niemanden, der sagt, dass er nicht ab und an solche Momente der Schwäche spürt. Nunja, trotz der Gedankenkreise war es Gott sei Dank irgendwann soweit und pünktlich zum Start des City Trails um 16:30 Uhr öffneten sich erst einmal die Himmelsschleusen und der Regen setzte ein. Na herzlichen Dank auch.

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Kurz vorm Start.

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Strecke des City Trails.

Im Regen liefen die etwas über 120 Läufer dieser Distanz los vom Residenzplatz auf dem Rudolfskai an der schönen Salzach entlang, die wir nach etwa 3,5 km überquerten. Dann ging es auf Straßen und Schotterwegen ca. weitere  6 km zum Kapuzinerberg. Während dieser Zeit merkte ich schon, dass es nicht leicht werden würde. Der Kopf machte mir zu schaffen. Zwischendurch musste ich anhalten, weil meine Schnürsenkel aufgegangen waren und einmal galt es die Socken nachzujustieren, da sich an üblicher Stelle eine Blase zu bilden begann. Meinen in der Pension liegenden Trinkrucksack vermisste ich schmerzlich. Es war ziemlich warm und Schatten gab es auf der Strecke auch nicht sonderlich viel. Mein Mund fühlte sich nach den ersten 30 Minuten bereits wie die Sahara an und der Schweiß rann mir die Stirn hinunter ins Gesicht. Zugegebenermaßen begann ich dann innerlich auch zu fluchen: vielleicht ist Laufen doch nicht so meins, wie komme ich überhaupt auf die blöde Idee, dass gerade ich Läuferin sei? Und wer hat sich das überhaupt ausgedacht, so ein Blödsinn in der Hitze hier zum Spaß (Spaß, haha…) durch die Stadt zu laufen. Unfassbar. So ging das im inneren Monolog daher. als plötzlich eine aufgrund der Hitze eingerichtete Verpflegungsstation mit Wasser in Sicht kam und ich mich kurzzeitig im Himmel wähnte. Wasser..Freude schöner Götterfunken.Jucheihaussassa. Herrlich…nur leider viel zu wenig für meine trockene Kehle und wie sollte man mit dieser Pfütze bloß den Kopf benetzen? Fiel dann aus und weiter gings, der Kapuzinerberg wartete. Trommelwirbel.

Freunde, ich sag es euch, dieser Berg am Ende des Wettlaufs hatte es nochmal sowas von in sich. Holla die Waldfee!

Der Kapuzinerberg ist einer der fünf Salzburger Stadtberge und entgegen meiner ursprünglichen Annahme, dass man nach 273 Stufen am höchsten Punkt wäre (ja, ich habe nämlich fleißig mitgezählt beim Aufstieg und bin fast in Tränen ausgebrochen, als ich bei Stufe 273 ankam und noch nicht mal die Hälfte geschafft war…man sollte vielleicht vorab seine Infos verifizieren!) sind es genau 632 Stufen bis man am Scheitel angelangt ist. 632 Stufen der Hölle um genau zu sein.

Die erste Stiege ging noch, da dachte ich mir, ach naja, ich bin normalerweise recht gut im Berge erklimmen und Stufen scheue ich auch nie, in Guatemala bin ich noch wie ein Reh die Stufen zu Aussichtspunkten hochgehüpft, da wird das doch hier nix anderes. Tja, weit gefehlt. Als ich die anderen, weitaus fitteren Läufer langsamer werden sah, wusste ich, was mir blühte. Ein rechter Krampf.

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Nach den besagten vorab angenommenen 273 Stufen stand ich den Tränen nahe auf etwa der Hälfte des Kapuzinerberges, keuchte laut vor mich her und der Schweiß rann mir am ganzen Körper hinunter. Der Schädel hochrot und am Geländer klammernd fragte ich mich, warum ich mir das antun sollte. Just in diesem ohnehin schon nicht besonders schönen Moment schnürte sich mir die Kehle zu und ich merkte, wie sich meine Atemwege verengen. Scheiße, ein Asthmaanfall kündigt sich an. Nein, nein, nein, dachte ich, das ging doch die letzten Wochen so gut und schwuppdiwupp kramte ich schnell nach meinem in der Lauftight verstauten Asthmaspray – als Asthmatiker geht man ja nicht ohne laufen. Schüttel, Schüttel und Sprüh und ….nichts. Der Inhalator machte einen kleinen Fiep und das wars. Kein Pulverspray, welches die Erleichterung für meine gepeinigten Atemwege bedeuten würde. Nur ein Lufthauch. Scheiße! Panik setzt ein und ich überlege, was ich nun tun soll, mitten auf nem Berg ohne Sani in der Nähe und am Rande eines Asthmaanfalls. Da hilft tatsächlich nicht viel. Ich entschied mich stehen zu bleiben und so ruhig ich kann tief ein und aus zu atmen um zu versuchen meinen Puls zu beruhigen und die Atmung entspannt zu halten. Klappte semigut, aber nach gefühlten Stunden – in Wahrheit waren es höchstens 2 Minuten- beruhigten sich sowohl Puls als auch Atmung. Während ein paar Läufer an mir vorbeizogen, fragten sie mich ob alles in Ordnung sei und ob es mir gut ginge, ich bejahte das kurz und sagte, dass ich mir nur eben die Nase schneuzen müsse. War ja auch irgendwie so. Stufe für Stufe kämpfte ich mich dann den Kapuzinerberg hoch und hoffte, dass meine Atemwege weiter offen bleiben würden. Gottseidank taten sie mir den Gefallen, zwar war die Atmung schwerer als gewohnt (was wahrscheinlich auch am ordentlichen Pollenflug an diesem Tag lag, hier der nächste Fehler, ein Allergiemedikament hatte ich natürlich auch nicht am Start), aber keine Anzeichen mehr, dass ein Asthmaanfall bevorstünde. Oben angekommen traf ich auf die Läufer von vorher, die kurz das Panaroma bestaunten, was ich dann auch direkt tat, schließlich sollte man schon genießen, was man grad geschafft hatte, oder etwa nicht? Man grinst sich an und weiter gings – gemeinsam. Ich stolz wie Bolle und mit dem Gedanken im Kopf, dass das Ziel nun immer näher rückt und ich es tatsächlich schaffen würde. Bergab stellten sich nochmal so einige Wurzeln und Stufen in unseren Weg, aber gemeinsam sogar noch ratschend und den Berg hinabtrabend schaffte man das auch, Asphalt kehrt zurück und der Residenzplatz fast schon in Sichtweite. Die vielen Streckenhelfer und Polizisten wiesen einem den Weg durch die Touristen und über die Straßen Salzburgs. Nur am Rande bekommt man mit, wie einem auf den letzten Metern zugejubelt wird.  Zumindest ich war zu diesem Zeitpunkt total bei mir und schon vollkommen euphorisch. Zu dritt liefen wir gemeinsam durch die Salzburger Altstadt Richtung Ziel. Der Zieleinlauf mit den letzten Metern auf rotem Teppich in Sichtweite hieß nochmal alles zu geben. Die Menschen jubelten, ich hörte verwundert den Moderator  meinen Namen nennen und dann war ich auch schon durchs Ziel. Geschafft.

YES!

Erster Zieleinlauf und erste Medaille sind mein. Tatsächlich geschafft. Was für ein Glücksgefühl!!!

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Noch vollkommen freudig holte ich mir  in der Zielverpflegung eine Cola und ein Radler, trotz ziemlichen Hunger hab ich das Essen links liegen gelassen. Auch weder Cola noch Radler schaffte ich auszutrinken, da protestierte der Magen. Zu aufgewühlt noch. Nachdem ich meine Sachen abgeholt hattee, ging es im Bus auf Richtung Fuschl am See. Dummerweise hatte ich meine Jacke dort vergessen, sodass ich ziemlich zu frieren begann.

Tja und von da an ging es bergab. Mein Kreislauf und meine Verdauung brachen ordentlich zusammen. Nach Recherche ist mir nun klar, woran das lag, aber an dem Abend war mir nur noch Angst und Bange zumute. Ein kleiner Lauf und dann sowas…Am nächsten Tag ging es mir aber direkt wieder gut und meine Lektion hab ich dadurch auch gelernt:

Auch bei kürzeren Läufen, gerade bei Hitze, sollte man ausreichend trinken. Nach einem Lauf sollte man anstelle zu Cola, direkt zu Wasser greifen (in meinem Fall hatte ich keinen Becher, da wiederverwertbare Becher Pflicht waren und ich vor dem Start so nervös war, dass ich vergaß mir meinen zu kaufen, weshalb ich dann zu allem was bereits in Flaschen dort stand zurückgriff), außerdem sollte man nicht nur morgens eine Kleinigkeit essen und dann gar nichts mehr, hilfreich wäre es auch keine Ernährungsexperimente am Tag des Wettlaufs zu veranstalten, weil man der Meinung ist man bräuchte schnell verfügbare Energie (ich esse ja normalerweise kein Getreide und an dem Morgen griff ich beherzt zu Vollkornsemmeln um mir was Gutes zu tun…tja, schlechte Idee). Auskühlen nach Anstrengung ist auch keine gute Idee, deshalb immer was zum Überziehen dabei haben oder sich – wie an diesem Tag auch ein paar andere Läufer es taten – bei Nichtvorhandensein von den Sanis eine Rettungsdecke geben lassen. Zu guter Letzt notwendige Medikamente dabei haben und vorab auf Fülle überprüfen!

Man kann festhalten: trotz einigen Fehlern, die mir unterliefen, war es ein toller Lauf und eine echte Herausforderung für Hobbyläufer. Ich habe vorab definitiv nicht gedacht, dass mich die kurze Strecke so fordern würde, aber der Berg am Ende ist ein Killer und gibt einem nochmal alles. Die Strecke selbst ist sehr schön und die Stimmung war der absolute Wahnsinn. Allein die Streckenposten verdienen einen riesigen Applaus. Ich wurde so häufig von ihnen beklatscht,ermuntert weiterzulaufen oder mit Daumen hoch begrüßt, dass es mir jedes Mal wieder einen Motivationsschub gab. Ganz ganz toll. Von anderen Läufern habe ich gehört, dass es auch bei den längeren Distanzen so war!

Wer Lust hat mal einen wirklichen Panoramalauf mitzumachen, dem kann ich den mozart 100 wirklich ans Herz legen. Ich plane schon fest mit dem 17.06.2017 und dann hoffentlich die 25.8 km von Fuschl am See nach Salzburg. Wenn nicht, so weiß ich ja, dass auch der City Trail sich nicht verstecken braucht.

Mein persönliches Fazit: Ich bin sehr stolz. Es hat mir viel abverlangt ins Ziel zu kommen,trotz der Widrigkeiten nicht den Mut zu verlieren oder einfach aufzugeben. Es war eindeutig die richtige Entscheidung zu verkürzen und diese Distanz zu laufen. Einmal mehr habe ich feststellen können, dass es beim Laufen nicht darum geht andere zu besiegen, sondern für sich selbst zu laufen. Höchstens ein Kampf gegen den inneren Schweinehund findet statt. Der wurde in meinem Fall gewonnen, auch wenn die alte Bestie es mir nicht leicht gemacht hat.

Im Hinblick auf Wettkampf trotz Asthma habe ich meine Lektion gelernt. Allein das Spray mitnehmen ist nicht ausreichend, man muss vorher auch sicherstellen, dass der Inhalator nicht leer ist. Außerdem gilt es Ruhe zu bewahren, wenn etwas schiefläuft. Panik macht alles nur noch schlimmer.

Zu guter Letzt: ich bin so geflasht von der Läufergemeinschaft. Es ist der absoluteWahnsinn. Da wird man mitgenommen, obwohl die anderen Läufer schneller sind und bereits weiter gelaufen sind als man selbst, aber das zählt in dem Moment nicht. Da bleibt keiner auf der Strecke. Es ist mir eine Ehre ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein und ich freue mich auf viele weitere Läufe. Großes Kino!

Ich habe Blut geleckt! Weiter geht’s auf dem Weg zum Halbmarathon!

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5 Comments

  • Reply christina 22. Juni 2016 at 20:41

    Liebe Nadine, absolut klasse wie du deinen ersten Auftritt gemeistert hast 🙂 Herzlichen Glückwunsch!!
    Und btw, ich wär dabei am 17.06.2017, deine Bilder und Bericht sind ja absolut Wahnsinn!!
    LG Christina

    • Reply Nadine 22. Juni 2016 at 20:45

      Hey Christina,

      na das hört sich doch nach nem Plan an 🙂 das würde mich sehr freuen und der Lauf ist wirklich toll – vielleicht kriegen wir Susi ja auch noch mit ins Boot ;-). LG, Nadine

  • Reply Birgit ultramaedchen 23. Juni 2016 at 15:08

    Hallo,
    super gemacht! Und der Kapuzinerberg ist bei weitem nicht so gefährlich 😉 Vielleicht solltest du ihn mal in Ruhe besuchen, der kann echt schön sein. Wobei ich mitfühle, letztes Jahr beim scenic55 und auch dieses Jahr beim 100er, hat mir dieses Berglein ganz schön „die Schneid abgekauft“.

    Toller Bericht. Viel Spaß und Erfolg beim Halbmarathon (und was danach noch alles kommt!).
    Birgit

  • Reply Birgit Kocher 23. Juni 2016 at 15:09

    Hallo,
    super gemacht! Und der Kapuzinerberg ist bei weitem nicht so gefährlich 😉 Vielleicht solltest du ihn mal in Ruhe besuchen, der kann echt schön sein. Wobei ich mitfühle, letztes Jahr beim scenic55 und auch dieses Jahr beim 100er, hat mir dieses Berglein ganz schön „die Schneid abgekauft“.

    Toller Bericht. Viel Spaß und Erfolg beim Halbmarathon (und was danach noch alles kommt!).
    Birgit

    • Reply Nadine 23. Juni 2016 at 15:31

      Hallo Birgit,

      ach, ich glaub schon, dass er Kapuzinerberg sehr nett ist – ganz in Ruhe und so ;-). Da kann ich mir das sogar sehr gut vorstellen, da mal hochzuhüpfen. Normalerweise liegt mir das auch sehr, aber ich glaub da kamen einige Dinge zusammen. Hast Du dieses Jahr den scenic 100 gemacht? Wahnsinn!! Respekt. Ich schau mir dann nächstes Mal den scenic light ggf. näher an, die Strecke ist ja wirklich bezaubernd schön und die Atmosphäre einfach toll.

      Vielen lieben Dank und LG zurück,
      Nadine

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