Ernährung, Rezepte

Chocolate Chip Blondies

6. März 2016

Wie einige vielleicht wissen, ernähre ich mich seit 3,5 Jahren nach dem sogenannten LCHF-Prinzip. Sprich: ich streiche Kohlenhydrate relativ rigoros aus meiner Ernährung. Das tue ich einerseits, weil ich Getreide absolut nicht vertrage und andererseits wollte ich damals unbedingt abnehmen und mit allen anderen Diäten oder Ernährungsumstellungen hat es nie richtig funktioniert. Immer wurde ich schwach oder der Jojo-Effekt schlug zu.

Nicht so bei LCHF, es ist DIE Ernährungsform für mich und ich bin auch der festen Überzeugung, das jeder, der Probleme mit dem Zucker hat, durch diese Ernährungsform den Jieper unter Kontrolle bringen kann.

Darum geht es aber hier nicht. Es sollte nur zur Einleitung meines neuesten Rezeptes dienen. Rezept fragst Du dich? Wir sind doch hier bei nem Laufblog…ja schon, aber mein Leben besteht ja nicht nur aus dem Laufen. Außerdem halte ich die Ernährung gerade auch bei sportlicher Aktivität für ziemlich wichtig (sonst übrigens auch). Jedenfalls ernähre ich mich derzeit nach einer gemäßigten LCHF-Form, sprich: ich esse kein Getreide und spare mir Industriezucker so gut es geht. Wenn ich etwas süßen möchte, dann geschieht dies aus natürlichen Quellen und am besten mit einem Süßungsmittel, was den Blutzuckerspiegel nicht zu stark beeinflußt um Heißhunger zu vermeiden.

Ab und an trifft aber auch mich der Süßjieper und dann hilft manchmal nur tatsächlich etwas Süßes zu essen. Damit ich hinterher aber nicht mit eingezogenem Schwanz umherkrieche, hab ich folgendes Rezept entwickelt. Entstanden ist es eigentlich aus einem Brownierezept, aber nicht immer muss es soooo schokoladig sein, daher Blondies mit Chocolate Chips und obendrauf ein paar gesunde Pekannüsse.

ACHTUNG an LCHF-ler: durch die Datteln ist es nicht ganz LCHF-Konform, aber das kann man natürlich beheben, wenn man anstelle der Datteln nur Xucker/Xucker light nimmt. Backpulver ersetzen kann man auch.

Here goes:

Zutaten für etwa 15-20 Stück (je nach Größe):

100 g gemahlene Mandeln

100 g Mandelbutter/Mandelmus (geht auch mit Haselnussmus oder anderen Nussarten)

2 EL Johannisbrotkernmehl

1/2 Packung Backpulver oder anders Treibmittel

2 EL Kokosöl (geschmolzen)

80 g gehackte Zartbitterschokolade (ich habe 75 %ige genommen)

Süße nach Belieben – für dieses Rezept habe ich folgendes genommen:

50 g Xucker

6 klein gehackte Datteln

4 EL Milch

1 TL Salz

1 Vanilleschote

 

Zubereitung:

Die trockenen Zutaten vermengen. Währenddessen das Kokosöl schmelzen und hinzugeben. Dann die Mandelbutter untermischen. Alles zu einem homogenen Teig verrühren. Nach und nach die Milch hinzugeben, bis der Teig geschmeidig ist. Die Vanilleschote auskratzen und das Vanillemark mit hinzugeben.

Den Backofen auf 160 ° C vorheizen (Ober- und Unterhitze).

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform geben (ca. 1-2 Finger hoch, je nach Belieben). Oben auf den Teig nach Belieben noch Schokolade und/oder Nüsse geben. Für ca. 15 Minuten in den Backofen, bis der Teig schön goldbraun ist.

Auskühlen lassen.

Tipp: Am besten im lauwarmen Zustand portionieren und weiterauskühlen lassen. Danach kann man die Blondies sehr gut in einer Tupperdose oder eine Keksdose aufbewahren.

Abwandlung: Will man doch lieber die volle Schokodröhnung, dann kann man das Ganze auch als Brownies gestalten. Da muss man dem Teig nur noch Backkakao und etwas Zimt hinzugeben. Wenn ich Brownies mache, dann schmelze ich einen Teil der Schokolade einfach gemeinsam mit dem Kokosöl und gebe diese Masse zum Teig hinzu, das sorgt für einen extra Schokokick.

Tadaaaa!

Das war es, die ziemlich cleane Süßigkeit. Natürlich ist es immer noch ein Naschwerk und auch hier gilt: gesundes Augenmaß. Aber so hat man wenigstens nicht ne Tafel Milka weggeatmet ;-).

 

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